Johann Härke

Vorstellung der Kandidat/innen (Rat)

Dein Name:
Johann Härke

Dein Orts- bzw. Stadtteil:
Ich wohne im Ortsteil Giften.

Dein Beruf / Qualifikation:
Ich bin Schüler der zwölften Klasse des Gymnasium Sarstedt. Im nächsten Jahr strebe ich mein Abitur an. In den letzten Jahren habe ich mit meiner Klasse einiges bewegt, wir haben uns für eine stärkere Mülltrennung und die Vermeidung von Einwegflaschen an unserer Schule eingesetzt.

Was bedeutet Sarstedt für dich?
Sarstedt bedeutet für mich natürlich Heimat, schließlich bin ich fast mein ganzes bisheriges Leben hier aufgewachsen. Gleichzeitig bedeutet Sarstedt für mich auch Verbesserungsbedarf: Ich habe das Gefühl, das hier häufig Trends nachgelaufen wird, statt diese aktiv zu gestalten.

Meine Hobbys / Ehrenamt / Interessen:
In meiner Freizeit gehe ich gerne in der Feldmark in Giften laufen. Auch bei Wettkämpfen laufe ich gerne über die 10000 Meter Distanz. Außerdem bin ich ein begeisterter Radfahrer. Hin und wieder bin ich auch auf dem Fußballplatz als Schiedsrichter zu finden.

Was ist dein Thema / Antrieb für ein Mandat im Rat der Stadt Sarstedt?
Ich persönlich möchte im Stadtrat der Stadt Sarstedt vor allem die junge Generation und ihre Interessen in Sarstedt vertreten, weil die junge Generation aus meiner Sicht im Stadtrat Sarstedt deutlich unterrepräsentiert ist. Hinzu kommt: Der Klimawandel ist das größte Problem unserer Zeit. Das 2015 beschlossene Klimaabkommen von Paris und das 1,5 Grad Ziel bedarf einer entschlossenen Umsetzung. Dies ist auch gerade auf kommunaler Ebene wichtig. Ich habe nicht den Eindruck, dass dies bislang hier in Sarstedt mit dem nötigen Nachdruck geschehen ist. Unter anderem möchte ich mich deshalb für eine starke Verbesserung der Situation der Radfahrer vor Ort einsetzen, um den Radverkehr zu beleben und zu stärken. Eine Idee ist die Umsetzung von Pop-Up-Radwegen, beispielsweise an der „Vossstraße“. Deren langfristiger Umbau wird sich noch über mehrere Jahre hinziehen, eine klimafreundliche Verkehrswende benötigen wir aber schon jetzt! Und auch beim Thema erneuerbarer Energien kann sich noch einiges tun: Ich möchte erreichen, dass auf allen öffentlichen Dachflächen so schnell wie möglich Photovoltaikanlagen installiert werden. So kann auch hier uaf kommunaler Ebene dazu beigetragen werden, den Kohleausstieg deutlich vor 2038 vollziehen zu können.